Beschreibung
Blaufränkisch, gebrauchte barriques, helleres Violettgranat, kaum Wasserrand, mittlerer Körper lakritzwürzige Weichseln, rote Früchte. Saft und Lebendigkeit, Gewicht und sehr große Länge, rotfruchtige Rückaromen P: 18
Der gebürtige Linzer Dr. Ludwig „Luigi“ Follner genoß eine frühe, strenge und intensive „Weinerziehung“ durch den Schwiegervater, der schon in den frühen 70er Weine aus Australien, Chile und den USA holte, nebst allem, was Europa an Tollem und Feinem zu bieten hatte. Von Beruf hoher Regierungsbeamter, wollte er doch schon lange den „wahren“ Wein selbst anbauen; er dachte einmal auch an einen Weingarten in der südlichen Maremma in Scansano, wo der Sangiovese Morellino genannt wird, landete aber schließlich, mit Hilfe von Kurt Feiler, in der Ruster Gegend. Seine Riede liegen nahe Triebaumers Mariental, 2.5 ha mit Blaufränkisch, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und zuletzt auch Merlot. Als Kleinstwinzer ein nobody, bis ihn Peter Moser entdeckte und im Falstaff 94 Punkte bescherte; 5.000 Flaschen pro Jahr, extrem beschränkter Ertrag von 100 l pro ha, strengste Auslese – Präzision des Juristen? Nein, Präzision des Wahnsinnigen! Vinifizierung mit Kurt Feiler, den Weingarten betreut aber er selbst. Er will sich an Masseto und Le Pin messen, mit Freude und Leidenschaft

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